
Konkret nahmen an der Studie 111 Studierende mit einem Durchschnittsalter von knapp 23 Jahren teil. Die tägliche Smartphone-Nutzung einer Gruppe wurde auf maximal zwei Stunden beschränkt. Eine Kontrollgruppe behielt eine durchschnittliche Nutzung von 4,5 Stunden bei. Nach drei Wochen zeigten sich leichte bis mittlere Effekte. So reduzierten sich depressive Symptome um 27 %, Stress nahm um 16 % ab, die Schlafqualität stieg um 18 % und das allgemeine Wohlbefinden nahm um 14 % zu.
Die positiven Effekte verpufften aber schnell, sobald die Handynutzung wieder anstieg. Bei einer Nachuntersuchung näherten sich die Werte wieder dem Ausgangsniveau an. Wichtig sei deshalb eine nachhaltige Verhaltensänderung.