
Die beklagten Unternehmen hatten zugegeben, Moderna-Patente für ihren COVID-19-Impfstoff genutzt zu haben, glaubten jedoch, dazu bis zum offiziellen Ende der Pandemie am 5. Mai 2023 berechtigt zu sein. Die Richter urteilten jedoch, dass die Nutzungserlaubnis bereits am 7. März 2022 durch eine Presseerklärung von Moderna widerrufen wurde. BioNTech und Pfizer müssen nun für die 14-monatige Übergangszeit Schadenersatz zahlen und detaillierte Auskünfte über den Umfang der Patentnutzung sowie erzielte Preise und Gewinne offenlegen. Beide Unternehmen gelten als Pioniere der mRNA-Technologie, die ihnen während der Pandemie Milliardengewinne einbrachte. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.